Einblicke in das Leben von
Gringo los Reyes de Rio

Vielen Dank an die Besitzerin Christiane für die tollen Bilder
 

 

Gringo der Klassenhund
 

 

 

 
 

 

 

 

 

 
 

 

 
 

 

 



Ein Jahr mit Gringo, unserem Klassenhund

Vor einem Jahr war es soweit: Gringo kam in unsere Klasse. Da war natürlich was los! Alle waren sehr neidisch auf uns. Gringo war aber auch total niedlich. Heute können wir uns gar nicht mehr vorstellen, wie klein der mal war. Richtig knuddelig! Aber schnarchen konnte der schon immer wie ein Großer. Das finden wir echt witzig. Heute kann er uns beim Arbeiten den Kopf auf den Tisch oder die Schulter legen und zugucken. Leider sabbert er dabei manchmal ganz schön. Aber man gewöhnt sich daran. Und dann machen wir das halt wieder weg. Wir freuen uns immer, wenn Gringo da ist. Der hat so ein schönes weiches Fell und will immer gestreichelt werden. Na ja, fast immer. Wenn er das nicht möchte, geht er in seine Ecke und schläft. Das würden wir in der Schule auch gerne machen, aber das dürfen wir natürlich nicht. Witzig ist, dass Gringo uns seine „kleine“ Pfote auf die Beine oder den Arm legt, wenn er gestreichelt werden will. Der ist echt dreist. Aber uns freut das natürlich, wenn er uns vom Unterricht abhält. Wir finden ja, dass wir uns trotzdem auf den Unterricht konzentrieren und vernünftig arbeiten können. Wenn er aber gar nicht genug bekommen kann, schickt ihn Frau Wanschers in seine Ecke. Oder er legt sich auf unser Klassensofa. Das sieht echt zum Schreien aus. Der glaubt wahrscheinlich wirklich, dass er ein kleiner Schoßhund ist. Mit Gringo haben wir sehr viel Spaß. Letztens ist er z. B. aus seiner Ecke gekommen und hat sich vor die Tafel gesetzt und uns angeguckt. Und dann hat er einen riesigen Furz losgelassen. Wir haben Tränen gelacht. Na ja, zumindest solange bis der Geruch in unsere Nasen kam. Er hat sich auch direkt wieder in seine Ecke gelegt. Toll sind vor allen Dingen die Pausen, wenn Gringo da ist. Dann dürfen alle Schüler mit ihm spielen. Wir werfen Stöckchen, oder versuchen Gringo zu fangen, der dann mit dem Stock wegrennt oder machen mit ihm Futterspielchen. Das ist super! Voll cool, wenn unser „Dicker“ Sitz oder Platz macht, wenn wir ihm das sagen. Der ist nämlich überhaupt nicht verfressen. Gar nicht. Wenn wir einen neuen Schüler bekommen ist das auch immer sehr witzig, weil alle erst einmal Angst haben, weil Gringo so groß ist. Aber das dauert nicht lange und er findet Gringo auch toll. Wenn Gringo da ist, gibt es auch viel weniger Streit und man ist viel besser gelaunt. Irgendwie schafft Gringo das. Warum, wissen wir auch nicht. Wahrscheinlich ist Gringo einfach ein „Klasse (n) hund“. Wir geben ihn jedenfalls nicht wieder her.

Klasse 5/6 der Hans-Christian-Andersen-Schule Gronau (Mai 2005)